Einblick und Ausblick

Nach langen Jahren der Erfahrung im Bereich der Kommunikation freuen wir uns, mit diesem Informationsangebot einen besonderen Service für Interessierte und Kunden von KURZEWERBUNG zu bieten. Mit Hardy Kurze und Jacqueline Förster, zwei strategisch denkenden, hervorragenden Köpfen an der Spitze, entwickelt sich unsere Agentur Schritt für Schritt ihrem Credo treu bleibend: Wir schaffen Werte!

Natürlich, hier das schamlose Namedropping: Zu den Kunden und Persönlichkeiten, die von unseren Leistungen im Laufe der Jahre profitieren konnten, gehören:
Asoliva - die Vereinigung der spanischen Olivenölexporteure -, Bertelsmann AG, Ben Becker, CLI-Gruppe - CommerzLeasing und Immobilien AG, ein Tochterunternehmen der Commerzbank AG -, Messe Düsseldorf GmbH, Die Toten Hosen, Verlagsgruppe Handelsblatt GmbH, Verband der Vereine Creditreform e.V., StepStone AG und eine interessante Reihe von Bright Sparks aus Wirtschaft und Gesellschaft.

Die Struktur unseres Erfolges? Inhaber Hardy Kurze gab die Antwort auf die (wunderbar gräßliche) Standardfrage nach dem Geheimnis des Erfolges von KURZEWERBUNG: „Wir sind ganz normal - und das ist außergewöhnlich.”

26/02/2009

GFK: Gute Laune bei Verbrauchern

Die Stimmung bei den deutschen Verbrauchern bessert sich. Stabile Preise und die Abwrackprämie sorgen dafür, dass sich das Konsumklima etwas aufhellt. Nachdem die Konjunktur- und Einkommenserwartungen zuletzt rückläufig waren, legen beide Indikatoren im Februar zu.

Die Anschaffungsneigung, Gewinner des Vormonats, muss nur minimale Einbußen hinnehmen und liegt über dem Vorjahresniveau. Der Gesamtindikator prognostiziert nach revidiert 2,3 Punkten im Februar für März 2009 einen Wert von 2,6 Punkten.

Eine Inflationsrate von zuletzt unter einem Prozent sowie die Abwrackprämie für Altautos stützen momentan die Verbraucherstimmung. Die Konsumenten sehen ihre Kaufkraft gestärkt und schätzen folglich ihre Einkommensaussichten optimistischer ein.

Trotz sich verschärfender rezessiver Tendenzen scheint die Talfahrt der Konjunkturerwartung zumindest vorerst gestoppt zu sein, denn auch dieser Indikator kann zulegen. Zwar muss die Konsumneigung im Februar geringe Einbußen hinnehmen, dennoch wird dies durch die überaus starken Zugewinne aus dem Vormonat mehr als ausgeglichen. In der Folge legt das Konsumklima im März 2009 leicht zu.
Konjunkturerwartung: Ende der Talfahrt?

Nach vier verlustreichen Monaten hat die Talfahrt der Konjunkturerwartung im Februar zumindest vorläufig ein Ende. Der Indikator gewinnt fünf Punkte hinzu und liegt nun bei -27,9 Zählern. Im Vergleich zu Februar 2008 weist die Konjunkturerwartung jedoch immer noch ein Minus von mehr als 42 Punkten auf.

Trotz zahlreicher Hiobsbotschaften von Produktionseinbrüchen, Kurzarbeit und drohenden Entlassungen hat sich der Konjunkturpessimismus zuletzt etwas abgeschwächt. Eine Ursache dafür ist vermutlich die Verabschiedung des Konjunkturpakets II. Die Verbraucher erwarten, dass die beschlossenen Maßnahmen die Binnenkonjunktur etwas stützen können. Ob es sich dabei bereits um das Ende der Talfahrt der Konjunkturaussichten handelt und die Trendwende eingeleitet ist, bleibt jedoch abzuwarten. Zumindest im Augenblick beurteilen die Konsumenten die Konjunkturerwartung ähnlich wie die Finanzanalysten. Auch der ZEW-Indikator, das Konjunkturbarometer des Zentrums für die Europäische Wirtschaftsforschung, verbucht im Februar einen Anstieg.
Einkommenserwartung: verbessert

Nach zwei Monaten mit Einbußen kann die Einkommenserwartung im Februar um 9,5 Punkte und damit deutlich zulegen. Allerdings liegt der Indikator, der aktuell -11 Punkte aufweist, immer noch etwa 10 Zähler unter dem entsprechenden Vorjahreswert.

Zusätzlich zur sehr niedrigen Inflationsrate und den finanziellen Anreizen des Konjunkturpakets dürfte sich auch die angekündigte und teils realisierte Rückzahlung der Pendlerpauschale positiv auf die Einkommensaussichten auswirken. Erstattungen von teilweise mehr als 1.000 Euro sorgen für einen unerwarteten Geldsegen in vielen Arbeitnehmer-Haushalten und stärken damit die Kaufkraft.
Anschaffungsneigung: weiter auf sehr gutem Niveau

Der erstaunlich starke Anstieg der Anschaffungsneigung zu Beginn dieses Jahres war keine Eintagsfliege. Im Februar bestätigt sich das überaus gute Vormonatsniveau des Indikators fast in vollem Umfang. Die Anschaffungsneigung muss nur minimale Einbußen von 0,9 Punkten hinnehmen. Somit weist die Konsumneigung aktuell einen Wert von 14,6 Zählern auf. Das sind fast 30 Punkte mehr als zur gleichen Zeit des Vorjahres.

Eine stabile Kaufkraft, finanzielle Kaufanreize des Staates sowie Rabattangebote, zum Beispiel der Autohändler, versetzen die Konsumenten derzeit in Kauflaune. Die Tatsache, dass nun auch Unternehmen aus den Bereichen Unterhaltungselektronik und Haushaltsgeräte vergleichbare Prämien ausloben, dürfte die Konsumneigung ebenfalls stützen.
Konsumklima: leichter Anstieg

Der Gesamtindikator prognostiziert für März 2009 einen Wert von 2,6 Punkten nach revidiert 2,3 Zählern im Februar. Damit steigt der Indikator leicht an, bleibt allerdings nach wie vor auf niedrigem Niveau.

Somit verstärken sich die Anzeichen, dass der Konsum in diesem Jahr hilft, den Konjunktureinbruch etwas abzumildern. Das Konsumklima ist aber auf einem zu niedrigen Niveau, um die stark rückläufigen Exporte und Investitionen in vollem Umfang kompensieren zu können.

Quelle: GFK